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Auf Reisen gesund bleiben02.07.2008
Wolfgang S. (53) ist Diabetiker und hat Bluthochdruck. Er benötigt regelmäßig Insulin und nimmt täglich eine blutdrucksenkende Tablette. Sein großer Traum ist es, einmal nach Bali zu reisen und sich an paradiesischen Stränden den Wind um die Nase wehen lassen. Aus gesundheitlichen Gründen schreckt er aber vor der weiten Reise zurück. Vielen Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, geht es so wie Wolfgang S.. Doch niemand muss auf seine Traumreise verzichten! Die Voraussetzung für einen unbeschwerten Urlaubsgenuss ist lediglich eine sorgfältige Vorbereitung. Dr. Christian Franken, Chefapotheker der Versandapotheke DocMorris, weiß, wie auch Diabetiker, Rheumapatienten und Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden in fernen Ländern Entspannung und Erholung finden. Gut vorbereitet ist halb gewonnen: gesund ans Ziel der Träume Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten vor der Buchung ihres Urlaubs ihren Haus- oder Facharzt aufsuchen. Chefapotheker Dr. Christian Franken: „Ihr Arzt untersucht Sie gründlich und hilft Ihnen bei der Wahl des Reiseziels. Er prüft zum Beispiel, ob Sie unbedenklich fliegen können.“ Für Reisen in ferne Länder werden oft bestimmte Schutzimpfungen empfohlen. Auch wer sich bester Gesundheit erfreut, sollte deshalb rechtzeitig seinen Impfpass überprüfen. Informationen zu verschiedenen Reisezielen gibt es beim Auswärtigen Amt oder beim Hausarzt. Dr. Franken: „Denken Sie daran, Ihren Impfpass einzupacken. Im Notfall kann auch ein Arzt vor Ort schnell feststellen, ob Ihnen eventuell eine wichtige Impfung fehlt.“ Gut zu wissen: Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für die gängigen Reiseimpfungen. Wichtiger Begleiter: die Reiseapotheke „Nehmen Sie neben Badehose und Fotoapparat immer eine gut sortierte Reiseapotheke mit. So können Sie sicher sein, dass Ihnen kleine Beschwerden den Traumurlaub nicht verhageln“, rät Dr. Christian Franken. „Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte diese in ausreichender Menge einpacken.“ Neben diesen täglich benötigten Arzneien gehören Schmerz- und Magen-Darm-Mittel sowie Verband- und Desinfektionsmaterial für kleinere Verletzungen zur Grundausstattung für unterwegs. Auch Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor und Salben zur Behandlung von Insektenstichen dürfen nicht fehlen. Warum ist die Reiseapotheke so wichtig? „Sprachbarrieren im Ausland können zum Gesundheitsrisiko werden“, erklärt Franken. „Wer den Apotheker oder den Beipackzettel nicht richtig versteht, nimmt womöglich das falsche Medikament oder eine falsche Dosis ein.“ Und nicht nur das: Gut ausgerüstet muss man am Urlaubsort nicht mühsam nach einer Apotheke suchen. Tipps zur individuellen Zusammenstellung der Reiseapotheke gibt es in jeder Apotheke und beim speziell geschulten pharmazeutischen Fachpersonal von DocMorris (Servicetelefon: 01805 - 48 44 44, 14 ct/min aus dem dt. Festnetz). Stabil, trocken und nicht zu warm: Medikamente richtig lagern Medikamente sollten auf Reisen immer gut verpackt sein. „Grundsätzlich gilt: Bewahren Sie Ihre Arzneien in einem stoßsicheren Behälter auf und lagern Sie diesen kühl und trocken“, empfiehlt Apotheker Dr. Franken. Einige Mittel verlieren bei großer Hitze oder Kälte ihre Wirksamkeit. Insulin zum Beispiel verträgt keine Temperaturen unter vier Grad Celsius. Dr. Christian Franken: „Wenn Sie fliegen, nehmen Sie Ihre Arzneimittel am besten mit ins Handgepäck – im Laderaum des Flugzeugs ist es für viele Präparate zu kalt.“ Der individuelle medizinische Bedarf sollte frühzeitig bei der Fluggesellschaft angemeldet werden. Eine ärztliche Bescheinigung darf nicht fehlen. „So bringen Sie Ihre Medikamente ohne Probleme durch die Sicherheitskontrollen“, erläutert der DocMorris-Chefapotheker. In warmen Ländern lagern hitzeempfindliche Arzneien wie Asthmasprays am besten im Kühlschrank. Bis ans Ende der Welt: immer im Takt bleiben New York, Rio, Tokio – Weltenbummler reisen quer durch verschiedene Zeitzonen. Dadurch werden die Tage länger oder kürzer. Daran sollte man beim Packen der Reiseapotheke denken. „Wer Diabetiker ist und nach Westen reist, braucht entsprechend mehr Insulin“, bemerkt Dr. Christian Franken. „Bei langen Reisen ist es sinnvoll, den Blutzuckerspiegel öfter als gewohnt zu prüfen.“ Einige Arzneien wie Blutdrucksenker oder Mittel gegen Rheuma müssen immer zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Der Tipp des DocMorris-Apothekers: „Wenn Sie zu festen Tageszeiten Medikamente einnehmen, stellen Sie Ihre Uhr am besten gar nicht erst um. So bleiben Sie auch am anderen Ende der Welt im richtigen Rhythmus.“
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