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Sporttrends

Starker Rücken: Das 30-Minuten-Rezept

12.03.2008
Fast zwei Drittel aller Deutschen (61 Prozent) haben Probleme mit dem Rücken. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des BKK Bundesverbandes im Herbst 2005 unter 4.008 repräsentativ ausgewählten Personen ab 14 Jahren, die von tns healthcare (emnid) durchgeführt wurde. Zugleich zeigt sich: Bewegung ist die beste Prophylaxe und Therapie. Schon wer sich täglich 30 Minuten bewegt, hilft Muskeln und Bandscheiben.

Unter 30 und schon Rückenprobleme
Zwar leiden vor allem ältere (über 50 Jahre) und übergewichtige Menschen unter ihrem Kreuz, doch auch Jüngere kennen Rückenschmerzen in alarmierend hoher Zahl aus eigener Erfahrung. Bei den unter 30-Jährigen klagt fast jeder zweite über Rückenbeschwerden. Und vier von zehn Teenagern (14- bis 19-Jährige) plagen sich beispielsweise mit Schmerzen in Hals- oder Lendenwirbelsäule.

„Vielsitzer“ nicht häufiger betroffen
Bekannt ist: Wer sich wenig bewegt, tut seinem Rücken nichts Gutes. Doch was nicht jeder weiß: Selbst Menschen, die viel Zeit auf Bürostühlen, im Auto oder auf der Fernsehcouch verbringen, müssen dadurch nicht automatisch zum Rückenpatienten werden. Laut BKK-Umfrage leiden Befragte, die sogar mehr als acht Stunden täglich sitzen, keineswegs häufiger unter Rückenproblemen als der Durchschnitt. Ihr Rezept: Ausgleich durch Bewegung.

Bewegung hält den Rücken fit
Denn wer kontinuierlich Sport treibt, hält seinen Rücken fit, zeigt die Studie. Hoch im Kurs stehen bei den Befragten dabei Radfahren und Joggen. Und noch ein Ergebnis: Bei denjenigen, die ihren „inneren Schweinehund“ überwinden und regelmäßig trainieren, sinkt das Risiko, an Rückenschmerzen zu erkranken, um zwölf Prozent.

Eine halbe Stunde, die sich lohnt
Nicht Fitnesstudio-gestählte Muskelpakete oder Marathontraining sind entscheidend: Ein Quäntchen mehr Bewegung im Alltag macht den Unterschied. Denn bereits bei 30 Minuten täglich mehr Bewegung atmet Ihr Rücken auf. Also öfter mal das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen. Statt sich bequem in den Fahrstuhl zu stellen, lieber Treppen steigen. Auch im Job gilt: Seien Sie ruhig “gesundheitsegoistisch”, lassen Sie sich nichts mitbringen, gehen Sie selbst! Noch mehr Tipps und alltagstaugliche Übungen für den Rücken zeigt eine aktuelle Broschüre des BKK Bundesverbandes. Gerade mal so groß wie eine Scheckkarte passt sie problemlos in jede Tasche.

Weitere Informationen zur Rückenumfrage und zu Materialien des BKK Bundesverbandes zum Thema Rücken finden Sie unter: www.bkk.de/ruecken



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