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Rauchstopp ist die einzige Alternative![]()
02.12.2008
Seit der im Jahr 2002 eingeführten Tabaksteuer und dem Rauchverbot Restaurants und Kneipen ist die Zahl der Raucher in Deutschland zwar zurückgegangen. Dennoch zählt das Land noch rund 20 Millionen Raucher. Wäre der bevorstehende Jahreswechsel nicht eine gute Gelegenheit aufzuhören?Rauchen und COPD COPD ist eine Volkskrankheit. Sie tritt meistens im Alter von 50-60 Jahren zu Tage, entwickelt sich schleichend über viele Jahrzehnte hinweg, vor allem durch das Rauchen. Wer also raucht und am Morgen Husten und schmerzhaften Auswurf, Mühe beim Treppensteigen oder Temponachlass beim Laufen hat, sollte auf jeden Fall mal bei einem Lungenarzt seine Lungenfunktion testen lassen. Hinter den Symptomen könnte eine COPD stecken. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und bedeutet: C = chronisch, also lebenslang O = obstruktiv, d.h. Einengung der Atemwege P = Pulmonary (die Lunge/Atemwege betreffend) D = Disease (Krankheit) Durch die Einengung der Bronchien wird die Fähigkeit zu atmen geringer. Auch können kleine Lungenbläschen dauerhaft erweitert sein, was mit einer Zerstörung der Lungenstruktur verbunden ist. Lassen Sie Ihre Lunge checken Die wichtigste Diagnoseform ist daher die Lungenfunktionsanalyse. Dabei stellt sich häufig heraus, dass 50-60% der Atemfähigkeit im Vergleich zu gesunden Lungen verloren gegangen sind. Selten gehen die Betroffenen jedoch rechtzeitig zum Arzt. Die Erkrankung stellt sich im Frühstadium oft nur zufällig heraus, wenn sich eine akute Bronchitis, also eine Bakterienentzündung, auf die verengten Bronchien gesetzt hat. Stoppt man die COPD nicht, indem man aufhört zu rauchen, schreitet sie fort bis zur kompletten Zerstörung der Lunge. Im schlimmsten Fall kann das zur völligen Behinderung führen: Die Patienten können sich nicht mehr selbst waschen oder nicht mehr selbst einkaufen gehen, weil jede kleine Bewegung anstrengt. Es ist also wichtig, die COPD rechtzeitig zu erkennen. Je später die Diagnose, umso intensiver und belastender ist die Therapie: Manche brauchen bei kleinen Anstrengungen wie Treppensteigen ein Sauerstoffgerät, andere müssen sogar für viele Stunden am Tag künstlich beatmet werden. Lungenfachärzte (Pneumologen) sind auf die Untersuchung und Behandlung der Lunge spezialisiert. Sie bieten neben wichtigen Vorsorgeuntersuchungen auch Tabakentwöhnungsprogramme an. Weitere Informationen und einen Lungenfacharzt in Ihrer Umgebung finden Sie unter: www.pneumologenverband.de
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