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Kids on Tour16.05.2007
Die Urlaubszeit ist besonders für berufstätige Eltern eine wichtige Gelegenheit, entspannt Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: So kippt die gute Urlaubsstimmung schnell, wenn beispielsweise das Lieblingskuscheltier zu Hause vergessen wurde oder die Fahrt zum Ferienziel einfach nicht enden will. Mit der Erholung für die Eltern ist es dann schnell vorbei. Mit einfachen Tipps für die Urlaubsplanung zeigt die DAK, wie die schönste Zeit des Jahres für alle Beteiligten zu einem aufregend-entspannten Erlebnis wird. Die Reise beginnt vor der Reise „Urlaub beginnt mit einer guten Planung – dafür sollten sich Eltern genügend Zeit nehmen“, erklärt DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer. „Die Grundregel ist ganz einfach: Kinder sind keine Erwachsenen!“ Reiseziel und Anreise sollten die Kinder nicht überfordern und ihrem Alter gemäß sein. Es gilt: Je kleiner die Kinder sind, desto weniger vertragen sie es, aus ihrem gewohnten Tagesrhythmus gerissen zu werden. Lange Flüge in exotische Länder mit großem Zeitunterschied überfordern sie. Eine gute Alternative sind daher Reisen mit der Bahn, bei denen Kinder in der Nacht den nötigen Schlaf finden und tagsüber Platz zum Spielen haben. Bequeme Kleidung, gesunder Reiseproviant und viel Wasser gehören mit ins Handgepäck. Mit Bleifuß nach Italien? Von Frankfurt nach Florenz in acht Stunden? Daran ist mit Kindern nicht zu denken. Wer mit dem Auto verreist, sollte regelmäßig längere Pausen machen und nicht nur kurz zum Tanken halten. „Wenn die Kids sich zwischendurch richtig austoben können, fällt ihnen das Stillsitzen anschließend viel leichter“, erklärt DAK-Sprecherin Nina Waldheim. „Auch eine Spiele-Tasche mit kleinen Überraschungen oder ein Hörspiel sorgen für Ablenkung auf der Rückbank.“ Aber Vorsicht: Während der Fahrt sollten die Kinder aus dem Auto heraus, nicht nach unten schauen, sonst droht Reise-Übelkeit. Endet die Fahrt trotz Routenplaner und Verkehrsnachrichten im Stau, überbrücken gemeinsame Spiele wie „ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst“ oder „Nummernschilder-Raten“ die Langeweile – und wecken bei Eltern Erinnerungen an die eigene Kindheit. Waldheims Tipp: „Der Urlaub beginnt viel entspannter, wenn Sie bereits am Abend vor der Reise das Gepäck verstauen. Eine kurze Probefahrt um den Block steigert die Vorfreude und zeigt, ob auch Reisebett und Bobby Car noch Platz im Kofferraum finden.“ „Oh, wie schön ist Panama!“ Fernreisen sind mittlerweile für viele Menschen selbstverständlich. Dennoch: Wer mit Kindern auf große Fahrt gehen möchte, sollte sich gründlich vorbereiten. „Nicht alle Reiseziele eignen sich für den Familienurlaub“, erklärt DAK-Ärztin Pfarrer. „Länder mit hohem Malariarisiko und schlechter Infrastruktur sollte man meiden. Checken Sie außerdem, ob Ihr Kind alle für das Urlaubsland empfohlenen Schutzimpfungen hat.“ Damit der Flug nicht zur Strapaze wird, sind Direktflüge ohne lange Wartezeiten und Umsteigen die beste Wahl. Und mit Geschichten über Land, Leute und Gebräuche wird der Nachwuchs auf die fremde Umgebung eingestimmt. Am Reiseziel angekommen, müssen die Kleinen vor Hitze und Sonnenbrand geschützt werden – am besten mit heller Kopfbedeckung und Creme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20. In der Mittagshitze gehört der Nachwuchs auf jeden Fall in den Schatten. Vorsicht auch vor Klimaanlagen: Diese führen leicht zu Erkältungen. Stattdessen lieber langsam akklimatisieren und dabei immer genügend Trinken. Auf Eiswürfel sollte man dabei verzichten und Getränke aus Dosen oder geschlossenen Flaschen bevorzugen. „Reisekrankheit Nummer Eins sind Magen-Darm-Erkrankungen, die durch mangelnde Hygiene oder ungewohnten Speisen auftreten und für die Kleinen richtig gefährlich sein können“, warnt DAK-Ärztin Pfarrer. „Die Grundregel für das Essen lautet daher: Schälen, kochen, braten – oder weglassen!“ Solo mit Kind – Reisen für Alleinerziehende Rund 2,5 Millionen Deutsche sind allein erziehend. Da viele Hotels auf klassische Familienstrukturen ausgerichtet sind, bedeutet dies für Alleinreisende und ihren Nachwuchs nicht selten kleinere Zimmer und im Restaurant den „Katzentisch“. Wer sich Enttäuschungen ersparen will, kann stattdessen eine spezielle Single-mit-Kind-Reise buchen. Weiterer Vorteil: Die Ferienanlagen kümmern sich um die Kinderbetreuung und bieten altersgerechte Unterhaltung, bei denen die Kleinen schnell Kontakt mit Gleichaltrigen knüpfen.
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