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Gesunde Mittagspause: Richtige Ernährung im Job31.01.2007
Im Job ist oft keine Zeit für ausgedehnte Mahlzeiten und Kochorgien. Schnell und einfach muss es gehen, am besten sollte es leicht und gut schmecken und noch dazu gesund sein. Starköchin und Restaurant-Besitzerin Sarah Wiener rät auch Berufstätigen, frische und natürliche Produkte zu verwenden. «Es gibt sehr viele Zutaten, aus denen sich schnell und leicht ein gesundes und leichtes Gericht zaubern lässt», sagt Wiener. Schnell und einfach lassen sich zum Beispiel Pastagerichte zubereiten, vorausgesetzt natürlich, die Arbeitsstelle ist mit einer Küche ausgestattet. „Dünne Spaghetti sind schon in vier bis acht Minuten fertig, dazu passt eine leichte Sauce, die den Körper nicht belastet, wie zum Beispiel aus Zwiebeln, Kapern und Tunfisch“, sagt die passionierte Köchin. Toll schmecke eine fruchtige Tomatesauce mit frischen Kräutern - und wenn es ein bisschen üppiger sein darf, auch eine sahnige Gorgonzola-Walnuss-Sauce. Von schnellen Hungerstillern aus der Konserve hält die Restaurant- und Café-Besitzerin nichts. „Ich würde auf jeden Fall die Finger von Fertigprodukten lassen. Sie enthalten oft sehr viel Fett und künstliche Zusatzstoffe, das hat mit guter und gesunder Ernährung nichts zu tun“, betont Wiener. Die Expertin rät allen Gourmets zu möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln. Der Trend geht wieder zum altbewährten Vorkochen: «Es lebe der Henkelmann, kochen Sie zu Hause, und nehmen Sie es mit. Sehr nahrhaft ist zum Beispiel eine klassische Hühnersuppe», rät Wiener. Wer darauf keine Lust hat, kann sich auch aus einem Restaurant seines Vertrauens etwas holen oder kommen lassen. Andere Kollegen haben sicher auch Hunger - und schnell lohnt sich eine Sammelbestellung. Wenn es in im Betrieb eine Kantine gibt, kann natürlich auch dort gegessen werden, vorausgesetzt die Qualität stimmt. „Es gibt mittlerweile hervorragende Kantinen. Wichtig ist auch hier, dass so viel wie möglich selbst gemacht wird. Je mehr vorbehandelt angeliefert wird, desto mehr Chemie ist auch im Spiel. Fragen Sie in der Küche nach, ob zum Beispiel die Kartoffeln selbst geschält werden und ob die Saucen selbst hergestellt werden“, rät Wiener. Eine gute Wahl für den schnellen Mittagstisch sind auch die altbewährten belegten Brote, die man von zu Hause mitbringen kann. „Manchmal geht nichts über ein frisches Brot mit guter Wurst oder mit tollem Käse. Achten Sie auch hier unbedingt auf Qualität, denn man schmeckt sie“, betont die Köchin. Dazu passt Rohkost, zum Beispiel in Form von Radieschen, Paprika, Salatgurke und Tomate. „Natürlich ist auch ein leckerer Salat nicht verkehrt“, sagt die TV-Köchin. Für Abwechslung sorgen Kreationen á la Wiener, zum Beispiel Auberginen-Paprika-Salat mit Rosen, Möhren-Kapern-Salat oder ein Tunfisch-Melonen-Salat. Das Dressing kann man sich entweder frisch mixen, oder es von zu Hause mitbringen. Es kommt aber erst kurz vor dem Essen über den Salat, sonst wird er matschig. Abzuraten ist von allen Dingen, die schwer und fettig sind und den Magen lange beschäftigen. „Das gilt zum Beispiel für Dinge wie fettes Fleisch, auch für Vollkornprodukte, aber es kommt wie bei allen Dingen auf die Menge an. Unser Körper sagt uns genau, was er braucht und wann er genug hat, wir sollten auf ihn hören“, sagt Sarah Wiener.
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