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Das medizinische Stichwort: Aquarese - Diurese31.03.2005
Viele Frauen kennen das: Sie fühlen sich aufgeschwemmt und zu dick, die Augenlider sind verquollen, die Gelenke geschwollen! Das können Wassereinlagerungen im Gewebe sein. Ursache der lästigen „Alltagsödeme“ sind hormonelle Schwankungen. Sie treten besonders während der zweiten Zyklushälfte, bei Einnahme der Pille oder in den Wechseljahren auf. Oft wird dann eine Entwässerungskur verordnet. Doch Vorsicht: Entwässerung ist nicht gleich Entwässerung. Die moderne Medizin unterscheidet heute zwischen Aquarese und Diurese. Die Aquarese (aus lat. aqua = Wasser) ist Entwässerung mit rein pflanzlichen Arzneimitteln (z. B. Asparagus-P, Apotheke). Es wird nur überflüssiges Wasser ausgeschwemmt – ohne Elektrolytverlust und ohne Beeinträchtigung der Nieren- und Leberfunktion. Bei der Diurese (von griech.: Harnausscheidung) werden chemisch-synthetische Medikamente zur Behandlung von Ödemen bei schweren Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankungen eingesetzt. Diese klassischen Diuretika haben jedoch bei unkontrolliertem Einsatz oft gefährliche Nebenwirkungen: Sie entziehen dem Körper lebenswichtige Mineralstoffe, man fühlt sich schlapp und ausgelaugt. Zur Behandlung der hormonell bedingten „Alltagsödeme“ reichen pflanzliche Aquaretika völlig aus.
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