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Kein Gedächtnistraining bei Stress09.08.2007
Bei vielen Menschen sind Partnerschaftskonflikte oder berufliche Überforderung für das Auftreten von Gedächtnisstörungen verantwortlich. Zu viele Termine und dazu private Probleme strapazieren das Gedächtnis über die Maßen. "Neben Kopf- oder Bauchschmerzen hat sich die Gedächtnisstörung als drittes psychosomatisches Symptom unserer Zeit herausgestellt. Bei Stress schaltet das Gehirn einfach ab", erklärt Prof. Dr. Hans Georg Nehen, Leiter der Essener Memory-Clinic. "Gedächtnistraining sollte in solchen Fällen möglichst nicht betrieben werden, denn das würde nur weiteren Stress verursachen. Statt Gehirnjogging zu betreiben, müssen vielmehr die Probleme angegangen werden, die die Erinnerung belasten. Entspannungs-Methoden wie autogenes Training, Yoga oder Tai-Chi können ebenfalls hilfreich sein. Wer dabei die Fähigkeit entwickelt, sich selbst wirklich zurückziehen zu können, hilft seinem Gedächtnis garantiert wieder auf die Sprünge." EKE
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