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Händewaschen ist der beste Schutz![]()
24.09.2009
Mit einfachen Hygieneregeln gegen Erkältung, Grippe und Magen-Darm-Infektionen
Auch wenn es banal klingt: Regelmäßiges
Händewaschen reduziert wirkungsvoll die
Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Das
propagierte das Deutsche Grüne Kreuz bereits in
den 1950er-Jahren und warnte vor den Gefahren
mangelnder Hygiene mit einer großen nationalen
Aufklärungskampagne.Man sieht sie nicht, hört sie nicht und fühlt sie nicht. Doch wir husten und niesen sie durch die Luft, atmen sie ein und wieder aus. Und sie sitzen überall: Viren. Einige sind harmlos, andere können dem Menschen schwerwiegende Infektionen, Durchfall, Fieber oder Grippe bringen. Was viele nicht wissen: Nicht nur das Fernhalten von hustenden oder niesenden Mitmenschen wegen möglicher Tröpfcheninfektion schützt vor Ansteckung. Viele Krankheiten werden auch über die Hände übertragen. Noroviren zum Beispiel können auch über verunreinigte Speisen, Wasser und verkeimte Gegenstände, die man anfasst, weitergegeben werden. Es liegt auf der Hand: Sei es zu Hause, unterwegs oder im Büro: Unsere Hände kommen den ganzen Tag über mit Gegenständen und Menschen in Berührung – und deshalb auch mit Viren. Wer beispielsweise Türklinken, Haltegriffe im Bus oder die Knöpfe des Aufzuges anfasst, kann sich anstecken, denn diese hat ganz sicher bereits ein anderer potenzieller Erkrankter zuvor berührt. Wenn dann Keime und Krankheitserreger über die Schleimhäute der Augen, über Nase oder Mund in den Körper gelangen, ist es schnell passiert. Daher ist es wichtig, der Sauberkeit der Hände besondere Beachtung zu schenken. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, besonders vor dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen und bevor man den Kindern zu Essen gibt, nach dem Toilettengang oder Windelwechseln, nach dem Umgang mit Abfall, immer wenn Sie nach Hause kommen, nach dem Benutzen eines öffentlichen Verkehrsmittels, nach dem Besuch bei Kranken oder engem Kontakt mit Material von Kranken oder mit ihren persönlichen Gegenständen – und am besten immer mit Seife. Die Hände sollten dabei unter möglichst warmes, fließendes Wasser gehalten und die Seife etwa eine halbe Minute auch zwischen den Fingern verrieben werden, dann sorgfältig abspülen und abtrocknen. In öffentlichen Einrichtungen sollten dazu Papiertücher benutzt werden, denn Handtücher sind auch potenzielle „Keimschleudern“. Studien zeigen, dass regelmäßiges Händewaschen das Risiko von Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen deutlich verringert. „Händewaschen ist sehr wichtig, aber allein nicht ausreichend“, erklärt Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI). „Weitere persönliche Schutzmaßnahmen, etwa hygienisches Husten (hinter vorgehaltenem Arm), sollten hinzukommen.“ Solche und ähnlich wertvolle Tipps besonders jetzt bei möglicher Ausbreitung der neuen Influenza finden Sie unter: www.wir-gegen-viren.de.
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