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Wellnessküche

Raffinesse beim Kochen

13.06.2006
Die gekonnte Zugabe von Spirituosen dient zum zusätzlichen Würzen von Speisen. Als Spirituosen (umgangssprachlich auch Schnäpse genannt) werden alkoholische Flüssigkeiten bezeichnet, die einen Mindestalkoholgehalt von 15% aufweisen. Bei den Desserts macht erst ein Schuss Kirsch die Torte zur Kirschtorte und der Amaretto das Tirami su so speziell.
Bei gekochten Speisen sind unzählige Kombinationen möglich, doch beim Umgang mit Hitze müssen einige Punkte beachtet werden:

Aromatisierter Alkohol sollte grundsätzlich nur in kleinen Mengen verwendet werden, da er ansonsten zu geschmacksdominierend wirken kann. In Kombination mit gewissen Kräutern und Gewürzen entsteht möglicherweise ein bitterer Nachgeschmack – deshalb sollten sich unerfahrene Köche beim Kochen mit Spirituosen an bestehenden Rezeptvorschlägen orientieren.

Besonders bei Saucen ist es unbedingt wichtig, dass sämtlicher Alkohol verflüchtigt ist, bevor beispielsweise Rahm oder Butter zugegeben wird – ansonsten können die Milchprodukte eine unerwünschte, flockige Konsistenz annehmen.

Die Pfanne darf nicht zu heiss sein, wenn Alkohol (sogar in Form von Wein) zugefügt wird, da er sehr schnell in Flammen aufgehen kann. Für das bewusste Flambieren gelten eigene Regeln.

Tipp: Um der Brandgefahr vorzubeugen giessen Sie den Alkohol aus einem kleinen Glas und nicht direkt aus der Flasche.



Ben Bor Sarl, pr


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