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Bohnen: Jetzt besonders lecker01.07.2007
Samen als auch die sie umgebende Hülse samt eingeschlossenem Samen bezeichnet. Liebhaber dieser Hülsenfrüchte wissen die Sortenvielfalt allein der Optik wegen sehr zu schätzen. „Bohnen sollten aber auch wegen ihres Nährwerts regelmäßig auf den Tisch kommen“, meinen die Ernährungsexperten vom Deutschen Grünen Kreuz
e. V., Marburg. Bohnen werden weltweit angebaut und verzehrt. Die in Europa einheimische unter den Bohnen ist aber die dicke weiße Ackerbohne, auch Puff-, Sau-, Pferde- oder einfach nur dicke Bohne genannt. Sie gehört neben der in Deutschland traditionellen grünen Bohne zu den nährstoffreichsten Sorten. Bohnen sind reich an Stärke und Eiweiß. Sie enthalten außerdem größere Mengen an Folsäure und Vitamin C. Auch die Vitamine B2, B6, E und das Provitamin A sind je nach Sorte in größerem Umfang enthalten. Die meisten Bohnen tragen auch zur Mineralstoffversorgung bei. Neben Kalzium, Magnesium und Kalium ist der Eisengehalt hoch. Das in den Bohnen enthaltene Vitamin C fördert dabei die Eisenaufnahme in den Körper. „Nur schade, dass Bohnen lediglich nach dem Garen genießbar sind“, bedauern die Marburger Ernährungsexperten. Denn beim Garen verlieren die Bohnen zwar das gesundheitsschädliche Protein Phasin. Aber auch die Vitamine überstehen das Erhitzen nicht immer. Hinzu kommt das Auslaugen der Vitamine und Mineralstoffe in das Kochwasser, das zu Verlusten dieser wichtigen Stoffe führt. „Mit dem Kochwasser sollte daher immer sparsam umgegangen werden“, meinen die Ernährungsexperten vom DGK. Alternativen bietet auch das Garen in einem Dampfgargerät. Beim Dampfgaren bleibt deutlich mehr von den wertvollen Nahrungsbestandteilen erhalten als bei allen anderen Garverfahren. Da das Gargut hierbei nicht im Wasser schwimmt, sind Auslaugeffekte zu vernachlässigen. Bohnen und andere Hülsenfrüchte tragen den Makel, bei empfindlichen Personen Blähungen zu verursachen. Grund für die vermehrte Gasbildung im Darm sind die in Bohnen enthaltenen Dreifachzucker, wie beispielsweise Raffinose. Diese können vom Menschen nicht verdaut werden, wohl aber von den Darmbakterien. Dabei entstehen in großem Umfang Faulgase, die zu den Blähungen führen können. Ein guter Rat von den Marburger Ernährungsexperten ist die Verwendung von Kümmel bei der Zubereitung von Bohnen. Kümmel passt geschmacklich hervorragend zu Bohnen, entspannt die Darmmuskulatur und wirkt Blähungen entgegen.
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