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Nahrungsbestandteile- und Ergänzungen

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

25.11.2008
Fette sind lebenswichtig. Fast alle Fettsäuren (die Bausteine der Fette) kann der Körper selbst herstellen. Nicht so die essenziellen Fettsäuren, diese müssen von außen mit der Nahrung zugeführt werden. Omega-3-Fettsäuren gehören dazu.
Warum ist sie so gesund?
Omega-3-Fettsäuren beeinflussen die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen. Sie verbessern die Blutfettwerte, haben gerinnungs- und arteriosklerosehemmende Eigenschaften und sind ein wichtiger Bestandteil gesunder Zellmembranen in allen Geweben, nicht zuletzt in den Membranen der Hirn- und Nervenzellen.

In welchen Lebensmitteln sind sie enthalten?
Omega-3-Fettsäuren in relevanten Mengen liefern nur Leinöl, Hanföl, Rapsöl und vor allem fetter Fisch – Lebensmittel also, die heute vergleichsweise selten auf dem Speiseplan stehen.
Eine offiziell empfohlene Verzehrmenge zu Omega-3-Fettsäuren generell oder den wichtigen Omega-3-Vertretern EPA (Eisosahexaensäure) und DHA (Decosahexaensäure) existiert zwar (noch) nicht. Für eine wirksame gesundheitliche Prävention müssten aber 50 bis 200 g Lachs oder 100 bis 400 g Makrele am Tag gegessen werden. Die Zufuhr aus pflanzlichen Ölen spielt nur eine untergeordnete Rolle, weil sie im Körper zu einem sehr geringen Teil (unter 5 Prozent) in die biologisch aktive Form EPA umgewandelt werden kann.

Wer will schon jeden Tag Fisch essen?
Die Alternative ist eine gezielte Nahrungsergänzung mit Fischöl-Kapseln. Zwischen 300 und 1200 mg EPA und 200 und 800 mg DHA täglich werden empfohlen.
Wer das nicht möchte, sollte unbedingt seine Zufuhr an Omega- 6-Fettsäuren reduzieren. Zwar sind auch diese Fettsäuren essenziell und wichtig, aber sie sind in der modernen Ernährung in viel zu hohem Maß vorhanden.
Die Omega-3-Fettsäure kann ihre gesundheitsfördernden Wirkungen im Körper nur ausüben, wenn sie in einem bestimmten Verhältnis zur Omega-6-Fettsäure im Organismus vorliegt. Das optimale Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren ist 1 zu 2 oder 1 zu 3. Es sollten aber auf keinen Fall mehr als viermal so viele Omega-6- wie Omega-3-Fettsäuren auf dem Speiseplan stehen. Leider werden typischerweise bis 20 mal mehr Omega-6 Fettsäuren konsumiert, da diese u. a. in rotem Fleisch und tierischen Fetten (und damit auch Milchprodukten) und den meisten Salatölen und Margarinen zahlreich enthalten sind.

Quelle: dgk



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