|
|
Von Truthähnen und Fledermäusen30.03.2006
Wer würde nicht gerne aussehen wie Demi Moore? Die Schauspielerin ist mittlerweile über 40 und stellt so manche 20-Jährige locker in den Schatten. Zusammen mit Kolleginnen wie Sharon Stone oder Cher ist sie der lebende Beweis, dass der Traum von jugendlicher Ausstrahlung auch im fortgeschrittenen Alter kein Wunschdenken sein muss. Die Gerüchteküche brodelt deshalb schon lange: Waren da plastische Chirurgen am Werk?Ein faltenfreies Gesicht ist jedenfalls kein zuverlässiger Indikator zur Bestimmung des Alters mehr. Dr. med. Hubert Stützle, Facharzt für Chirurgie und Plastische Chirurgie, verrät welche Körperstellen die Wahrheit preisgeben und wie Sie den Zeichen der Zeit ein Schnippchen schlagen können. Zeig her deine Hand! Erste Vorboten der Hautalterung sind die Altersflecken (lentigo senilis): Diese Pigmentveränderungen der oberen Hautschicht können schon in den Mitdreißigern auftreten und sind das Ergebnis jahrelanger Sonneneinstrahlung. Langfristige Abhilfe schafft hier die Lasertherapie: Mit dem speziell entwickelten Erbium-YAG-Laser (Wellenlänge: 2940 nm) werden die Flecken in ein bis zwei Sitzungen einfach verdampft. Der große Vorteil: Die Methode ist besonders risikoarm und wird ambulant durchgeführt. „In den folgenden Monaten ist Sonne allerdings tabu“, betont Dr. Stützle, „die Haut muss sich erst erholen!“ Und auch in Zukunft sollte auf intensiven Sonnenschutz geachtet werden, damit sich die hässlichen Flecken erst gar nicht bilden. Runzeldekolletes: Die Fotos nach einer rauschenden Ballnacht sind oft ernüchternd. „Den Ausschnitt hätt’ ich mir sparen sollen“, schießt es da so mancher Frau durch den Kopf. Kleine Falten und tiefe Furchen zeugen von zunehmendem Alter. Ebenso wie Hände und Gesicht hat unser Dekollete im Laufe der Jahre viel Sonne erwischt. Und wenn wir dann auch noch überwiegend auf der Seite schlafen, bilden sich V-förmige Falten. Die Injektion von unvernetzter Hyaluronsäure kann die Runzeln al-lerdings glätten. So sind in Zukunft tiefe Einblicke kein Problem mehr! Speckknie: Wer kennt sie nicht, die Bilder vom roten Teppich? Stars mit knackigen Figuren präsentieren sich von ihrer schönsten Seite. Ab und zu jedoch blitzt hier und da ein Schwabbelknie unterm Kleid oder Rock hervor und steht im scharfen Kontrast zum faltenfreien Gesicht. Lästige Fettdepots machen eben auch vor Berühmtheiten nicht halt. Aber keine Sorge. Hier reicht oft schon nur ein kleiner Eingriff und das Knie hat sein Fett weg! Dr. Stützle setzt zur Fettabsaugung auf die klassische Tumeszenztechnik. „Die Ergebnisse dieser Methode sind am natürlichsten und patientenfreundlichsten.“ Kochsalzlösung schwemmt das Gewebe auf und lockert so selbst die hartnäckigsten Fettpölsterchen. Sie werden dann problemlos mit einer Kanüle abgesaugt. Jetzt ist allerdings noch etwas Geduld gefragt. Innerhalb von vier Wochen bringen Kompressionstrümpfe die dicken Knie endgültig in Form. Truthahnhals und Batman-Flügel: Der Albtraum jeder Frau! Die Schwerkraft zieht leider an allem, was wir haben. So lässt auch die Elastizität an Hals und Oberarmen mit der Zeit nach und ein Überschuss an Haut und Bindegewebe bildet sich. Da hilft auch kein Sport mehr! Einzige Lösung: Eine Straffung. Die etwa dreistündige Halsstraffung kann ambulant und im Dämmerschlaf durchgeführt werden. Die Schnittführung verläuft um das Ohr bis in den Haaransatz. Dabei wird die erschlaffte Haut glatt gezogen und das überschüssige Gewebe entfernt. Nach etwa drei Tagen steht dem ersten verbandsfreien Auftritt in der Öffentlichkeit nichts mehr im Weg. Auch im Falle eines „Winkearms“ wird der Schnitt so gesetzt, dass er möglichst nicht zu sehen ist. Ob die Wahl auf einen T-, Hockey- oder geraden Schnitt fällt, hängt vom Ausmaß des hängenden Gewebes ab. „Selten reicht eine Fettabsaugung alleine, denn es ist fraglich, ob die Haut auf so einer großen Fläche die Kraft hat, sich ausreichend zurückzubil-den“, warnt Dr. Stützle. Zwar herrscht nach der OP vier Wochen lang Kompressionspflicht, aber dank langärmeliger Kleidung bekommt davon niemand etwas mit. Trotzdem ist nach dem Eingriff Schonung wichtig: Auf Anstrengungen wie Sport sollten Sie verzichten, ebenso auf Saunagänge oder das Solarium.
Weitere Tipps aus dieser Rubrik:
Jugend |
Regional |
Unterhaltung |
Reisen |
Gesundheit |
Haus & Garten
Impressum | Disclaimer | Kontakt Sitemap Jugend:
News | Wir über uns | Top Themen | Angesagt | Schule | Wissen | Sport | Brennpunkt | Entertainment | Top 5 Gelbe Seiten Sitemap Gesundheit:
Beauty | Neues aus der Welt der Gesundheit | Psychologie | Wellness | Was ist eigentlich...? | Ernährung | Bücher & Medien | Top 5 Gelbe Seiten Sitemap Haus & Garten:
Aktuelles | Bauen und Renovieren | Wohnen | Unter freiem Himmel | Kräuter-ABC | Maschinen und Handwerkzeug | Bücher & Medien | Veranstaltungen | Top 5 Gelbe Seiten © 2012 Themenguide.de - Wellness, Kosmetik, Gesundheit
|