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Frauenwurzel-Extrakt hat verjüngende Wirkung

17.07.2008
Mit einem Balsam aus Frauenwurzeln (botanisch: Cimicifuga racemosa) schützten einst nordamerikanische Indianerinnen ihre Haut vor Witterungsschäden und vorzeitiger Alterung. Jetzt fanden deutsche Wissenschaftler heraus: Der Schlüssel zur „verjüngenden“ Wirkung der Pflanze liegt in ihrem Hormonhaushalt. Bestimmte Substanzen der Frauenwurzel erzielen die gleichen Effekte wie das menschliche Sexualhormon Östrogen.

Bei der Erprobung der in Deutschland entwickelten Cimifuga Gesichtscreme (Apotheken) stellte der Karlsruher Dermatologe Dr. Dirk Meyer-Rogge fest: „Sie verhindert das Austrocknen der Haut, die Spannkraft wird erhöht, sie erhält neuen Glanz“. Anhand moderner Messmethoden wurde festgestellt: Die Creme kann der Faltenbildung entgegen wirken, verhilft damit zu jugendlich frischem Aussehen.

Die Frauenwurzel ....

oder auch Schlangenwurzel, Wanzenkraut, Traubensilbe-kerze, eine Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), in den lichten Wäldern im östlichen Teil des nordamerikanischen Kontinents beheimatet, hat vielfältige Namen. Noch vielfältiger sind die Möglichkeiten, sie als Heilpflanze oder als Kosmetikum einzusetzen.
Bereits vor einigen Jahrhunderten wurde Cimicifuga racemosa von den nordamerikanischen und kanadischen Indianern in der Frauenheilkunde, zur Geburtser-leichterung, bei Unterleibsbeschwerden, aber auch gegen Schlangenbisse und als pflegende Kosmetik eingesetzt, denn sie schützte die ständig Wind und Sonne ausgesetzte Haut vor vorzeitiger Alterung, bewahrte ihre jugendliche Schönheit. Aus dieser Zeit stammt ihre volkstümliche Bezeichnung „squawroot“ oder „snakeroot“. Im 18. Jahrhundert etablierte sich die Pflanze auch in Europa und wurde in die wissenschaftliche Abhandlung „Materia medica“ aufgenommen. Im 19. Jahrhundert galt sie als Wundermittel zur Behandlung von fieberhaftem Rheumatismus und ihre Bedeutung sowohl als Stimulans bei Funktionsstörungen der weiblichen Geschlechtsorgane als auch zur Behebung von Feuchtigkeitsstörungen der Haut hat sie bis heute erhalten.

Cimicifuga racemosa, amerikanisch „Black Cohosh“, ist eine ein bis zwei Meter hohe, krautige Sommerpflanze. Ihre Blätter sind grob gesägt, langstielig und dreifach geteilt. Die weißen Blüten stehen in schlanker zusammengesetzter Traube. Die besonders wertvollen Teile der Pflanze sind die Wurzelknollen und der Wurzelstock. . Der pflanzen-hormonhaltige Extrakt aus dem Wurzelstock der Cimicifuga racemosa wirkt östrogenartig, greift bei Störungen im weiblichen Hormonhaushalt ein und gerade auch bei Störungen im Feuchtigkeitshaushalt der Haut.

Die therapeutische Wirksamkeit von Cimicifuga wurde in vielen klinischen Studien bewiesen. Neben der Behandlung von Kopfschmerzen, Gelenk-, Rheuma-, Muskel- und Nervenbeschwerden wird Cimicifuga racemosa vorwiegend bei folgenden Funktionsstörungen verabreicht: neuro-vegetative Störungen im Klimakterium, schmerzhaften Menstruationsbeschwerden, Depressionszuständen, Schwangerschaftsbeschwerden und Störungen in der Pubertät. Außerdem greift Cimicifuga racemosa dort ein, wo Störungen im Feuchtigkeitshaushalt der Haut vorliegen.

Cimifuga, 60ml, € 22,53, PZN 7263748

Erhältlich in der Apotheke.



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