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Fast so häufig wie Schnupfen

04.10.2007
Hilfe, unser Kind hat Läuse! Das Entsetzen der Eltern ist groß, denn nach wie vor gilt Läusebefall als „Igitt-Krankheit“. Dabei werden in Deutschland jährlich schon 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche von Läusen heimgesucht. Die Pedikulose (von Pediculus humanis capitis = Kopflaus) gilt mittlerweile nach dem Schnupfen als die am häufigsten übertragene Kinderkrankheit. Der Schweizer Kräuterspezialist Rausch hat jetzt einen Laus-Stop entwickelt, der zuverlässig von Kopfläusen und Nissen befreit – natürlich, mild und ohne Giftstoffe. Eine spezielle Wirkstoffkombination aus Andirobaöl, Rapsöl, Kokosöl und Quassia-Essig erstickt die Läuse, greift die Chitin-Struktur der Nissenmembran an und verhindert das Ausschlüpfen neuer Larven. In Deutschland und in der Schweiz ist das neue Präparat als rezeptfreies Medizinprodukt zugelassen. (Rausch Laus-Stop, 12,90 Euro, Apotheke).

Besonders im Sommer und im Herbst verbreiten sich die Kopfläuse; oft werden sie aus entfernten Reiseländern eingeschleppt. Und weil die Krabbeltiere gerne von Kopf zu Kopf wandern, sind kurz nach den Ferien häufig ganze Kindergärten oder Schulklassen betroffen. Deshalb müssen Eltern aufpassen: Wenn das Kind sich am Kopf kratzt, wenn die Haut hinter den Ohren, am Haaransatz und im Nacken gerötet ist, könnten Läuse die Ursache sein. Dann heißt es handeln! Die Läuse müssen gründlich und nachhaltig bekämpft werden, denn durch einfaches Haarewaschen lassen sie sich nicht beseitigen.

Eine Laus legt pro Tag bis zu acht Nissen, nach acht bis zehn Tagen schlüpfen aus diesen Eiern Larven, die nach weiteren zehn Tagen geschlechtsreif sind und neue Nissen legen. Hungrige Läuse sehen anfangs blassgrau und nach dem Blutsaugen rötlich-bräunlich aus. Die Laus klebt ihre Nissen mit einem wasserunlöslichen Kitt nahe der Kopfhaut am Haar fest. Von Kopfschuppen oder Haarpartikeln unterscheiden sich die Nissen dadurch, dass sie größer sind, fest am Haar haften und sich nicht einfach abstreifen lassen.

Dagegen halfen früher nur Arzneien, die oftmals synthetisch hergestellte giftige Insektizide enthielten. Der neue Laus-Stop von Rausch bekämpft die Läuse mit natürlichen Wirkstoffen:
Der Andirobabaum wächst im brasilianischen Amazonasgebiet. Das Öl seiner Nüsse ist besonders reich an Fettsäuren und Bitterstoffen. Es wirkt entzündungshemmend und wehrt Parasiten ab.

Das Öl aus dem Fruchtfleisch der tropischen Kokosnuss enthält Glyceride, Laurin- und Myristinsäure. Es erstickt die Kopfläuse und wirkt zugleich als natürlicher Rückfetter für die empfindliche Kopfhaut. Eine ähnliche Wirkung hat auch das an Omega-3-Fettsäuren reiche Rapsöl.

Die tropische Quassia-Pflanze enthält Bitterstoffe. In Kombination mit hochwertigem Fruchtessig verhindert sie die Chitin-Synthese und hilft, vorhandene Nissen zu entfernen. Quassia-Essig gilt als natürliches Insekten-Repellent.

Die Laus-Stop-Creme muss reichlich und ganzflächig auf die trockene Kopfhaut aufgetragen werden und soll dann 15 bis 20 Minuten einwirken, bevor sie mit lauwarmem Wasser ausgespült wird. Danach müssen die Haare vom Ansatz aus sorgfältig mit einem doppelreihigen, engzahnigen Nissenkamm ausgekämmt werden, um die Nissen und Läuse zu entfernen. Anschließend wird der Kopf mit Weidenrinden-Shampoo gewaschen. Bei hartnäckigem Befall muss die Prozedur nach sieben Tagen wiederholt werden, denn eine einzige Laus reicht schon aus, um den juckenden Kreislauf erneut in Gang zu setzen.

Das Schweizer Unternehmen Rausch, Hersteller von Haar- und Körperpflegeprodukten mit natürlichen Pflanzenwirkstoffen, hat schon seit langer Zeit Erfahrung mit dem leidigen Läuse-Thema. So wurde in mehrjährigen Studien an Schweizer Schulen nachgewiesen, dass das Weidenrinden-Shampoo von Rausch vor Läusebefall schützt: Wer keine Läuse hat und sich vorbeugend die Haare mit Weidenrinden-Shampoo wäscht, bekommt auch keine Läuse – selbst wenn es rundherum krabbelt und kratzt. Zum Anti-Läuse-Programm der Schweizer ist auch eine Info-Broschüre in acht Sprachen für Eltern und Erzieher erschienen. Es gibt die Laus-Fibel („Den Kopf voller Flöhe, aber keine einzige Laus!“) in Apotheken und zum Download im Internet unter www.rausch.ch.



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